Vom hinfallen und wieder aufstehen – Warum du niemals aufgeben solltest!

Vom hinfallen und wieder aufstehen

Ich erinner mich noch ziemlich gut: Voller Stolz bin ich morgens mit meiner neuen Hose in die Schule gegangen. Damals ging ich wahrscheinlich in die zweite oder dritte Klasse. Das Modell war ziemlich cool. Es hatte keinen Schlag mehr und glitzernde Herz-Patches unterhalb der Hosentaschen. Wie sehr ich mich gefreut habe, sie bekommen zu haben und sie meinen Freundinnen zu zeigen. Es war ein super Tag in der Schule. Doch als ich mich nach Schulschluss auf dem Weg zum Bus befand, passierte es. Es war ein kleiner Berg den wir alle runter liefen. Ich stolperte und fiel hin. Vom Sturz überrascht liefen mir ein paar Tränen über das Gesicht, doch ich stand auf und rannte weiter, wollte die anderen nicht verlieren. Erst als ich zuhause ankam und meine Mama mich fragte, was mit meiner Hose passiert sei, sah ich, dass beide Knie aufgeschürft und kleine Löcher hatten. Dass sie nun kaputt war, machte mich traurig, doch ein paar Tage später machte ich mir schon keine Gedanken mehr darüber. Peinlichkeit oder Scham gab es in diesem Alter noch nicht. Jedem passiert so etwas mal, doch wir fielen hin und standen wieder auf.

Doch irgendwann änderte sich das. Mit der Zeit und dem Alter versank man in diesen Momenten in Panik. Man fing an zu straucheln. Wollte sich bei jeder Kleinigkeit am liebsten verstecken und nie wieder rauskommen. Besonders die Pubertät war das ein oder andere Mal davon geprägt. Obwohl wir alle das gleiche durchmachen mussten. Wir schämten uns. Versuchten den Moment schnellst möglich hinter uns zu lassen. Das obwohl scheitern alltäglich war und immer noch ist. Trotzdem: Es ist uns unangenehm, wenn etwas nicht klappt. Wir verkriechen uns lieber oder rechtfertigen uns dafür. Doch warum? Früher fielen wir hin und standen direkt wieder auf.

Scheitern kann eine Chance für die eigenen Entwicklung sein

Wir sollten mit offenen Armen darauf zugehen. Die Situation kritisch reflektieren: Was hat uns zum stolpern gebracht? Warum straucheln wir? Was war uns daran peinlich oder unangenehm? Denn nur, wenn wir uns offen damit auseinander setzten, haben wir die Chance daraus zu lernen. Etwas über uns selbst zu lernen. Über uns und unser eigenes Lebensbild. Und die Möglichkeit zu verstehen, dass das Leben nicht ein fester Zustand ist, sondern ein immer weiter fließenden Prozess. Vielleicht bemerken wir, dass wir uns mit unseren eigenen Ansprüchen quälen oder wir uns einfach übernommen haben. Und nicht nur das; wir haben die Möglichkeit wirklich mit dieser unangenehmen Situation abzuschließen und mit neuem Mut weiter zu machen. Denn wir alle fallen einmal hin und der beste Weg ist, einfach aufzustehen und weiter zu laufen.

Seid mutig und nutzt diese Chance! Das Leben ist zu kurz, um nur beim Hinfallen zu bleiben.

Nur wer sieht, dass persönliche Entwicklung eine Folge von Üben und Lernen ist, betrachtet Scheitern als unvermeidlichen Aspekt eines Prozesses. Wer dagegen glaubt, Erfolg entstehe nur durch Talent und angeborene Intelligenz, fühlt sich durch Fehler bedroht. Denn Scheitern ist dann ein Beweis dafür, dass man zu dumm oder zu unfähig ist. – Matthew Syed

Chance

3 Kommentare

  1. Mit Rückschlägen umzugehen ist nicht einfach, aber man sollte immer wieder den Mut finden selbstbewusst aufzustehen und seinen Weg weiterzugehen 🙂 Schöner Post!
    Liebe Grüße, Mona

    1. Alice Whyden sagt:

      Danke 🙂

  2. Ein sehr schöner Post. ich bin auch schon oft hingefallen und musste irgendwie wieder aufstehen. Manchmal ist es sehr schwer.
    Aber man darf einfach nie aufgeben.
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

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