Oma’s Apfelkuchen

Heute möchte ich ein köstliches Rezept für einen Apfelkuchen präsentieren, den ich erst vor kurzem mit meiner Oma zusammen gebacken habe. Alle, sogar meine Mama die sonst keinen Kuchen anrührt, war begeistert davon. Das Rezept ist super einfach und schnell gemacht. Alles was ihr auf jeden Fall braucht sind natürlich die Äpfel.

Äpfel:

Äpfel sind nicht nur das beliebteste Obst der Deutschen, sie sind das ganze Jahr erhältlich und äußerst gesund. Nicht umsonst gibt es die Redewendung : „An apple a day keeps the doctor away.“ Weltweit gibt es etwa 20 000 verschiedene Sorten und rund 1 000 davon wachsen auch in Deutschland. Äpfel enthalten über 30 Vitamine, Kalium und Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium, oder Eisen. Dabei besteht ein Apfel durchschnittlich zu 85% aus Wasser und hat etwa 60 Kilokalorien. Die Vitamine sind hauptsächlich in der Schale des Apfels zu finden. Zudem ist sie reich an Eisen, Magnesium und ungesättigten Fetten und Vitamin C. Aber auch das Kerngehäuse ist wertvoll, denn es enthält Jod. Früchte die in der Sonne hängen, enthalten deutlich mehr Vitamine, als solche die im Schatten wachsen. Insgesamt sind Äpfel gut für die Zähne und den Darm. Sie liefern zudem Trauben- und Fruchtzucker und sorgen für den schnellen Energieschub.

Dennoch gibt es einiges beim Kauf und der Lagerung zu beachten:
Bereits beim Kauf sollte der Apfel noch eine feste und möglichst druckstellenarme Oberfläche haben. Äpfel reifen nach und geben dabei Stoffe ab, die anderes Obst und Gemüse schneller welken lässt. Daher empfiehlt sich immer eine gesonderte Lagerung. Für lange Frische sollten die Äpfel bei hoher Luftfeuchtigkeit und einer kühlen Lufttemperatur (unter 10 Grad) gelagert werden.

Äpfel


Als ich noch ganz klein war, habe ich meiner Oma schon begeistert beim Backen zugesehen. Ich durfte vom Teig oder den Früchten naschen. Irgendwann meine eigenen Plätzchen zur Weihnachtszeit ausstechen und sogar ganz alleine den Rührer halten. Ich war immer überglücklich, wenn der Kuchen oder das Gebäck fertig aus dem Backofen kam. Es warm zu genießen war immer die größte Freude. 

Mittlerweile ich bin größer geworden. Habe schon einiges ausprobiert. Einiges mit Erfolg. Ich kann nun selbst den Teig kneten, die Plätzchen ausstechen und nasche noch genau so gerne vom Teig wie früher. Ich freue mich auch immer noch wie damals darüber, wenn der Kuchen oder das Gebäck fertig aus dem Backofen kommt und bereits ist, warm verzehrt zu werden. Doch was mir noch mehr Freude bereitet ist, dass meine Oma mir auch heute noch viele ihrer Köstlichkeiten zeigt. Gemeinsam in der Küche zu stehen und ihre Rezepte zu probieren.

So auch dieses: Oma’s Apfelkuchen. Die Grundidee stammt aus einem Backbuch, welches einmal meiner Uroma gehörte. Viele Jahre hat es bereits überlebt und trotz einiger kleiner Schäden, Teig- und Schokoladenspritzer, ist es doch einer der größten Schätze aus Oma’s Buchregal.
Mit ein paar Abwandlungen, die ihr auch unten findet, backt meine Oma dieses Rezept schon seit ich denken kann. Immer mit frischen Äpfeln. Und dieses Jahr mit frischen Äpfeln aus dem eigenen Garten.

Backbuch

Backbuch


Oma’s Apfelkuchen:

Apfelkuchen

 

 

 

Zutaten für den Teig:

100 g Butter

100 g Zucker

2 Eier

200 g Vollkornmehl

6 g Backpulver (2 gestrichene TL)

4 EL Milch

1 Prise Salz

 

Zutaten für den Belag:

500 g saure Äpfel

4 TL Zimt

3 TL brauner Zucker

 

 

 

 

 

 

 

Zubereitung:

  1. Weiche Butter schaumig rühren und nach und nach Zucker, Eier und die Prise Salz hinzugeben.
  2. Mehl und Backpulver mischen.
  3. Mehl nach und nach unter die Buttermischung geben und gut kneten.
  4. Wenn der Teig fester wird, die Milch hinzufügen, sodass der Teig schwer reißend vom Löffel fällt.
  5. Den fertigen Teig in eine gefettete Springform geben (Durchmesser 26 cm). Einen Esslöffel häufiger in Wasser tauchen und so den Teig glatt streichen.
  6. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen.
  7. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Wer es lieber mag, kann diese zuvor auch schälen. Ich habe mich dieses Mal für eine Mischung aus geschälten und ungeschälten entscheiden.
  8. Die Würfel mit Zimt und Zucker in einer Schale vermengen. Anschließend auf den Teig geben.
  9. Den Kuchen für etwa 45 Minuten in den Backofen geben. und anschließend noch warm genießen!

Apfelkuchen

Apfelkuchen

Äpfel

4 Kommentare

  1. Himmelsblume sagt: Antworten

    Huhu…

    Oh der sieht echt lecker aus.
    Besser als meine ^^ *Viel besser*
    Mit Zimt habe ich sowas noch nie ausprobiert. Danke 😉

    Alles liebe

  2. Woah geil! Und dass ihr auch noch so ein altes Backbuch habt – krass! Omas Rezepte sind und bleiben halt doch immer die besten. Meine hat immer alles Pi mal Daumen gemacht, hat also auch keine Rezepte hinterlassen. Dennoch konnte ich mir ’n bisschen was abschauen und mach jetzt auch immer alles so’n bisschen nach Gefühl. Klappt bisher ganz gut 😀

  3. Wow, der Kuchen sieht unglaublich lecker aus!
    Und wie cool das alte Rezeptbuch einfach ist…
    xx

  4. oh, der sieht aber wirklich sehr sehr lecker aus. Ich mag Äpfel, ich mag Zimt, also muss ich den Kuchen auch mögen 🙂
    Die alte Waage und das alte Rezeptbuch passen natürlich toll dazu 🙂

    Liebe Grüße
    Susanne

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