Sieben Dinge über Londoner

London

Wie ihr bereits auf meinem Instagramaccount oder auch hier auf dem Blog erfahren habt, war ich vor Weihnachten für ein paar Tage in London. Während meines Aufenthalts sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich aus Deutschland nicht kenne oder nicht gewohnt bin. Heute möchte ich sieben Stück davon mit euch teilen.
Schreibt mir doch mal in die Kommentare, ob euch auch schon mal ähnliches aufgefallen ist. Vielleicht auch aus anderen Ländern/Städten. Mich würde es zumindest brennend interessieren.

 

    1. Egal ob man im Restaurant sitzt, an der Kasse eines Geschäftes etwas bezahlen möchte oder vielleicht eine Sehenswürdigkeit besucht. Die erste Frage, die man gestellt bekommt ist: „How are you?“ – Also „Wie geht es Ihnen?“  Beim ersten Mal war ich noch etwas verwirrt, habe mich dann aber schnell daran gewöhnt und finde, dass es eine tolle Einleitung ins folgende Gespräch ist.
    2. Londoner lieben Food for take-away! Sie haben richtig gut ausgestattete Mini-Supermärkte, die nicht einmal mit den deutschen Discountern mithalten können und das obwohl die Läden meist nur winzige Nischen oder Bruchteile eines richtigen Supermarktes sind. Mich hat diese Vielfalt echt begeistert und ich trauere den coolen Snacks, Sandwiches und Salaten schon jetzt hinterher!
    3. Besonders zur Rush-Hour gab es immer großes Gedränge vor und in den Undergroundstationen, denn gefühlt alle Leute wollten in die Tube! Ich habe sogar ein paar Mal miterlebt, wie die Station am Oxford Circus komplett geschlossen wurde, weil es einfach zu viele Menschen waren. Die wiederum haben sich dann bis auf die Straßen gedrängt und dort ein Verkehrschaos ausgelöst. Wirklich ein unglaubliche Situation, die man sich hier in Deutschland nicht vorstellen kann.
      Hier noch ein kleiner Tipp: Nutzt das Londoner Bussystem. Zu beginn etwas schwierig zu verstehen, aber die Busse kommen regelmäßig, sind pünktlich und immer leer.
    4. Das bringt mich auch zum nächsten Punkt: Londoner sind es gewohnt zu warten! Immer und überall! Egal ob in der Tube, vor der Undergroundstation, in überfüllten Restaurants, Geschäften oder einfach nur an ellenlangen Warteschlangen.
    5. Nicht das Londoner immer nur fragen, wie es einem geht. Sie entschuldigen sich auch wirklich für alles. Sie entschuldigen sich, wenn sie dir in der Tube zu nahe kommen, wenn sie dich im Gehen überholen, wenn sie im Supermarkt ihre Tasche nicht schnell genug eingeräumt bekommen oder wenn sie dir viel Kleingeld wiedergeben, weil sie es nicht anders haben. Für all das entschuldigen sie sich, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
    6. Draußen sind Temperaturen um den Gefrierpunkt und Frauen, wie Männer zeigen Haut. Ich meine nicht, dass ihre Gesichter zwischen Schal und Mütze rausschauten. Nein! Ich habe viele gesehen, die nur im T-Shirt unterwegs waren. Frauen mit Röcken und Ballerinas, mal mit und mal ohne Strumpfhose. Mützen, Handschuhe und Schal? – Fehlanzeige! Die meisten trugen wirklich nur leichte Kleidung und darüber dann eine einfach Jacke. Londoner sind wirklich kälteunempfindlich.
    7. Ein etwas überraschender und vielleicht merkwürdiger Punkt zuletzt: Ich mit meiner schwachen Blase musste natürlich auch das ein oder andere Mal auf die Toilette und war überrascht, dass wirklich überall wo ich war, warmes Wasser zu Verfügung stand. In Deutschland sucht man auf öffentlichen Toiletten meist vergeblich danach, doch in London scheint dies gang und gäbe zu sein.

2 Kommentare

  1. Die Punkte, die du genannt hast, sind wirklich interessant! Ich war noch nie in London, habe aber Freundinnen, die dort als Au-Pair leben. Von denen habe ich viele Dinge, die du genannt hast, mitbekommen. Die Londoner sind wirklich ziemlich cool.

  2. Super Interessante Punkte, Liebes 🙂
    Ich finde die Stadt London einfach wunderschön und würde am liebsten noch viel viel öfter dorthin reisen 🙂

    Alles Liebe,
    Lara

    http://www.lara-ira.de

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